Ausgeknockt

   Eng schmiegte sich die glänzende Seide um ihre Hüften und die beiden Wölbungen darunter schrien mir zu: „Fass mich an!“
   Noch immer zu früh. Ich tastete nach ihren Ohrläppchen, ihrem Hals, ließ meine Hände tiefer wandern und Schauer rieselten über ihre Haut. Ich spürte die Wirbel ihres Rückgrats – oder die Verschnürungen eines Korsetts? Wenn ich ihr den Stoff vom Leib fetzte, würde ich es wissen.
   „Mach weiter“, flüsterte sie mit rauer Stimme.
   Keine Zärtlichkeit mehr, ich packte mit einer Hand ihre Brust, die andere griff ihr zwischen die Schenkel, drückte sie mit Gewalt gegen meinen Unterleib und mein Glied. Ein Gedanke schoss mir ein – mochte sie es vielleicht auch da, wo die Sonne nie hinscheint?
   Ich packte ihr Haar, beugte ihren Kopf nach hinten und knurrte: „Wehe du bewegst dich!“
   Meine andere Hand wusste, was sie finden wollte und glitt über die Innenseite ihrer Beine nach oben bis unter den Rock. Die Muskeln ihrer Schenkel zuckten. Viel Zucken und viel Schenkel. Ich mochte dieses Fleisch und ich mochte, wie sie es verpackt hatte.
   Meine Hand nahe dem Zentrum ihrer Lust. Sie zitterte. Stöhnende Enttäuschung von ihr, als meine Hände wieder abwärts wanderten, wieder aufwärts, wieder abwärts …
   Dann knickte sie in den Knien ein, um meiner wieder nach oben wandernden Hand mit ihrer Lust zu begegnen. Regelverstoß!
   Ich ließ sie los, sie spannte die Muskeln, als wollte sie sich umdrehen und sofort presste ich mich wieder an sie, meine Hand hart in ihrem Nacken: „Ich hatte gesagt, du sollst dich nicht bewegen!“
   Sie öffnete den Mund, meine Hand verschloss ihn. „Du bewegst dich, wenn ich es sage und du redest, wenn ich es sage!“
   Schock? Empörung? Angst? Gut so. Ich wollte ihre Lust. Ich wollte sie, bis ihr die Luft wegblieb. Kein Streicheln mehr, Zupacken, Kneten – ihr Stöhnen mit jedem Atemzug, dann zuckte sie wieder.
   Strafe! Wie eine Peitsche meine Frage: „Was willst du jetzt?“
   Sie fuhr wie eine Tigerin herum, packte mit einer Hand meinen Nacken und presste ihren Mund auf Meinen. Mit der anderen griff sie mir zwischen die Beine, fand mein Glied und sie wusste genau, was sie da zu tun hatte.
   Das war nicht mehr Wolke sieben, das war der siebente Himmel. Ich war spitz wie ein Apachenpfeil, hatte sie auch auf Touren gebracht und in meinen Gedanken lag ich schon zwischen ihren gespreizten Schenkeln.